SchspIN

Gedanken einer Schauspielerin

31. Dezember 2015
von SchspIN
Kommentare deaktiviert für Ab morgen ist 2016 – Today’s the last Day of 2015

Ab morgen ist 2016 – Today’s the last Day of 2015

SchspIN_ProstNeujahr

Liebe alte und neue Leser*innen meines BlogsDear old and new Readers of my blog,

hoffentlich hattet Ihr 2015 auf SchspIN alle eine gute Zeit.
I hope you all had a good time on SchspIN in 2015.

Wenn Euch meine Arbeit gefällt, freu ich mich, wenn Ihr das Blog abonniert und es oder einzelne Artikel weiterempfehlt. Und wenn Ihr ganz andere Meinungen vertretet oder Fragen habt oder oder sonstwelche Anmerkungen loswerden wollt: sehr gerne doch! Ich freu mich auf Eure Kommentare.
If you like my work I’d appreciate it if you follow this job and recommend it or single articles to others. And if you disagree with my views or have questions or any other remarks, let’s have them! Looking forward to your comments.

Wir sehen uns im Neuen Jahr. Guten Rutsch und beste Grüße!
We’ll meet again soon. Very best wishes for a great 2016!

 

23. Dezember 2015
von SchspIN
7 Kommentare

Zweimal werden wir noch wach – Germany’s Top Cop Drama 2015

Zweimal werden wir noch wach: Die Tatorte 2015

Zweimal werden wir noch wach, heißa, dann ist Weihnachtstag!
(nach MORGEN, KINDER, WIRD’S WAS GEBEN, Weihnachtslied, 18. Jahrhundert)

Und ebenso zweimal können die TATORT-Fans dieses Jahr noch neue 90-Minüter dieser Reihe sehen: am 26. und 27. Dezember. Da die ARD auf ihrer Webseite aber bereits die Kurzinfos – Hauptcasts und einige wenige Teampositionen – zu den Filmen veröffentlicht hat, und die übrigen im Archiv stehen (Alle Fälle), kann ich bereits heute eine Auswertung der 40 erstaufgeführten TATORTE 2015 vornehmen, – und einen interessanten Vorschlag für 2016 machen.

Die TATORTE 2015 hinter der Kamera: Regie, Drehbuch, Kamera

Zur Datenlange: Die ARD Tatortwebseite scheint von verschiedenen Menschen gepflegt zu werden, jedenfalls ist die Darstellung der Filmcrews unterschiedlich: manchmal wird Regie an erster (von zwei, drei oder vier Positionen) genannt, manchmal an letzter. Meistens werden die Verantwortlichen für Regie, Drehbuch, Kamera und Musik genannt, manchmal nur für [Weiterlesen – Read On]

14. Dezember 2015
von SchspIN
1 Kommentar

FilmMittwoch im Ersten: „Nur Fiktion“? – Wednesday TV Films: „Only fictional“?

English Version follows German.

Die ARD MittwochsFilme 2011 bis 2014

Heute geht es um die Besetzung der ARD MittwochsFilme der letzten vier Jahre, 2011 bis 2014, um die quantitative Verteilung der Frauen- und Männerrollen und die Alterskurve der Schauspieler*innen und um einen Vorschlag für besseres Monitoring.
Der Text enthält sechs Abbildungen und eine Tabelle.

Einführung
Datengrundlage

Frauen- und Männerrollen 2011 bis 2014
Männerlastige Filme
Frauenlastige Filme
Altersverteilung Schauspieler*innen 2014
Auswertung und Diskussion
Ausblick und die Frage des Pflichtmonitoring

Einführung

Nachdem ich bereits mehrfach die ARD-Tatorte und die ZDF-Fernsehfilme der Woche vor und hinter der Kamera analysiert hatte soll es heute um den FilmMittwoch im Ersten gehen. Auf dem 20.15 Uhr Sendeplatz werden Premieren und Wiederholungen gezeigt, ich werte die 116 erstausgestrahlten [Weiterlesen – Read On]

3. November 2015
von SchspIN
1 Kommentar

Als Hannu Salonen anfing, Fernsehkrimis zu drehen – Directors’ First Steps

16 Jahre First Steps Awards

Die Deutsche Filmakademie verleiht seit 2000 jährlich einen Nachwuchspreis für Abschlussfilme von Studierenden an den Filmschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Deutschsprachige der Schulen drückt sich nicht unbedingt im Preisnamen – FIRST STEPS AWARDS – aus, aber das ist ein anderes Thema. Der Preis, der auf eine Initiative der Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann zürückgeht, präsentiert der Branche das hohe kreative Potenzial des Nachwuchses und erleichtert den Absolvent/innen die „ersten Schritte“ in den Beruf.“ heißt es auf der Webseite der FIRST STEPS AWARDS (LINK), und meine heutige Auswertung der letzten 16 Jahre soll genau dies überprüfen, in den drei – von insgesamt sieben – Kategorien Abendfüllender Spielfilm, Mittellanger Spielfilm (bis 60 min.), und Kurzfilm / Animation, also den fiktionalen Formaten.
Die ersten drei Abbildungen zeigen die Verteilung der Nominierungen und Preise für die drei [Weiterlesen – Read On]

27. September 2015
von SchspIN
Kommentare deaktiviert für Mord ohne Grenzen – Come and Join The Team

Mord ohne Grenzen – Come and Join The Team

English Version follows German.

Heute geht es um MORD UDEN GRÆNSER / THE TEAM – eine Krimiserie, die als internationale Koproduktion in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien mit multinationalen Teams und Schauspieler/innen entstand: um die Arbeitsweise, die Besetzung und Teampositionen.  Zuvor werden Synchronisierung von fremdsprachigen Produktionen für das deutsche Fernsehen und Tageszeitbeschränkungen in Mediatheken thematisiert. Und um den Inhalt geht es nur ganz am Rand.

Europäische Teamarbeit – und die leidige Synchronisierung

Vor einem halben Jahr hatte ich mir in der ZDF-Mediathek die acht Folgen der europäischen Fernsehproduktion THE TEAM in der mehrsprachigen Originalfassung angesehen. (Weiterlesen – Read On)

17. September 2015
von SchspIN
Kommentare deaktiviert für Das Katholikenproblem lösen – For a Thousand Lives: Be Human

Das Katholikenproblem lösen – For a Thousand Lives: Be Human

English Version follows German.

#refugeeswelcome

Vor mehr als zwanzig Jahren, im Oktober 1992, erschien in der monatszeitung für eine gewaltfreie, herrschaftslose gesellschaft graswurzel revolution DAS KATHOLIKENPROBLEM LÖSEN.
Dieser Text weist aus norddeutscher Sicht auf die Gefahren katholischer Zuwanderung hin. Ich erhielt freundlicherweise vor vielen Jahren von dem Autor und der graswurzel revolution die Erlaubnis, diesen Text in einem literarischen Bühnenprogramm und auch sonst öffentlich zu verwenden.
Aus aktuellem Anlass hier eine alte Aufnahme:
Das Katholikenproblem lösen (4:09 min).

[soundcloud url=“https://api.soundcloud.com/tracks/224268508″ params=“color=ff5500&auto_play=false&hide_related=false&show_comments=true&show_user=true&show_reposts=false“ width=“100%“ height=“120″ iframe=“true“ /]

.
Und außerdem möchte ich – als Filmschauspielerin und als EWA Botschafterin für Deutschland – auf [Weiterlesen – Read On]

13. August 2015
von SchspIN
1 Kommentar

Frage Dich: Was würde DRadio Kultur machen?

In letzter Zeit habe ich öfter gehört, es würde an den Redakteurinnen liegen, dass so wenig Regisseurinnen im deutschen Fernsehen arbeiten. Belastbare Zahlen dazu habe ich noch nicht gefunden, allerdings, wenn die Redakteur*innen entscheiden, wer Regie führt, dann muss es angesichts der niedrigen Frauenanteile im Regiebereich generell zumindest auch an den Männern liegen. Aber das ist ein Thema für einen anderen Tag.
Heute geht es um die Arbeit einer – rein weiblich besetzten – Radioredaktion, deren Sendungen in den letzten 2 ½ Jahre eine gewisse Frauenblindheit (s.u.) vermuten lassen.
Der Artikel [Weiterlesen – Read On]

27. Juli 2015
von SchspIN
Kommentare deaktiviert für Au weia, ist das deutsch…

Au weia, ist das deutsch…

Vom Wasser, Laufen und einer typisch deutschen Situation

26.7.15 Vielleicht wissen es einige schon, ich bin ja seit einem Jahr Läuferin (Die Sache mit der Bavaria und den Schuhen). Meine übliche Strecke sind die 5.000 m, ich habe auch schon an einigen Läufen teilgenommen, gerade gestern erst wieder! Da fand die 24. City-Nacht Berlin auf dem Kurfürstendamm statt. Für meine Disziplin hieß das 2,5 km hin, 2,5 km zurück auf einem abgesperrten Teil des Ku’damms ohne Autos – angefeuert von mehreren Sambagruppen und Menschen am Straßenrand.

Am Ende, nach dem Zieleinlauf, warteten Freiwillige Helfer*innen mit Wasser, Tee und Bier, oder alkoholfreiem Bier, keine Ahnung, ich trank nur Tee und Wasser.

Jetzt muss ich zum einen sagen, dass ich es immer toll finde, wie [Weiterlesen – Read On]

7. Juli 2015
von SchspIN
Kommentare deaktiviert für Geschlechtergerechtigkeit beim Film

Geschlechtergerechtigkeit beim Film

Ver.di FilmUnion Stammtisch zu Filmbranche und Gender

Am 11. Juni 2015 fand bei der ver.di FilmUnion in Berlin ein Stammtisch zum Thema Geschlechtergerechtigkeit beim Film statt. Ich war eingeladen, die grundsätzliche Situation von Frauen und Männern in der Film- und Fernsehbranche hinter und vor der Kamera zu beschreiben. Meine Ausgangsfragen waren:

  •  Wer arbeitet in welchem Gewerk?
  • Wer arbeitet in welchem Film?
  • Wer bekommt wie viel Geld?

Hier die Abbildungen meiner Präsentation.
Es zieht sich durch die meisten Gewerke und Filmgruppen, dass Filmfrauen weniger beschäftigt sind als ihrem Anteil unter den jeweiligen Filmschaffenden entspricht. Auch die wenigen Daten, die es zur Gagen- bzw. Honorarsituation gib weisen auf eine [Weiterlesen – Read On]

12. Juni 2015
von SchspIN
4 Kommentare

Männer schreiben Drehbücher

Männer schreiben die Drehbücher

Wie viele Drehbücher für Fernsehen und Kino jeweils von Frauen und Männern alleine oder gemeinsam geschrieben werden weiß ich nicht, aber zumindest gibt es Zahlen darüber, wie viele Drehbücher jeweils verfilmt wurden.

Im Rahmen anderer Auswertungen wie z.B. den 6- oder 11-Gewerke-Checks, habe ich schon öfters die Frauen- und Männeranteile im Drehbuchbereich verschiedener Filme ermittelt, heute gibt es sie einzeln betrachtet, und zwar für sechs Filmgruppen:

  • Filmpreisnominierungen 2011-2015 (in allen Kategorien nominierten fiktionalen Filme exkl. Kinderfilme)
  • Grimmepreisnominierungen 2011-15 (in allen Kategorien nominierten fiktionalen Filme exkl. Kinderfilme)
  • Top 100 deutschen Kinofilme 2012-14
  • ARD Tatorte: die Erstausstrahlungen 2011-14
  • ZDF Fernsehfilm der Woche: die Erstausstrahlungen 2012-14
  • ARD Mittwochsfilm: die Erstausstrahlungen 2011-14

 

Drehbuch: Frauenanteil in 6 Filmgruppen 2011-15

Statistiken sind eine ganz gute Diskussionsgrundlage, und gleichzeitig merke ich, dass die längere Beschäftigung mit ihnen zu einer seltsamen Gewöhnung führen kann. „Oh, ist ja gar nicht so schlimm, Frauenanteile von über 20 % diesmal, bei Grimmepreisnominierungen sogar teilweise über 30 und fast 40 %!“ Aber es ist natürlich ,schlimm’. Denn diese Zahlen [Weiterlesen – Read On]