Die Berlinale und die Frauen – Keine Zukunft ohne Vergangenheit?
Am 18. Februar fand zum vierten Mal während der Berlinale eine Veranstaltung vom Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund / Köln statt, wie im Vorjahr im Familienministerium BMFSFJ. Diesmal unter dem Titel:
NEROPA – NEutrale ROllen PArität: Ein Weg zu mehr Rollenvielfalt
„Das Beste an einem Film ist sich mit den Figuren identifizieren zu können.“ Geena Davis, US-amerikanische Schauspielerin. GDIGM.
„Ich glaube NEROPA würde ein hervorragendes Hilfsinstrument für die Verbesserung der Geschlechterverteilung bei Film- und Fernsehbesetzungen sein. Es hat das Potenzial, besonders auch die Chancen für ältere Schauspielerinnen zu verbessern, deren Karrieren (Weiterlesen – Read On)
16. Januar 2016
von SchspIN Kommentare deaktiviert für DRadio Kultur und sein Frauenproblem – When will we get to see some Change?
Heute ist der 16. Januar, mein Blog SchspIN wird 3 Jahre alt und im Hintergrund läuft das Radio: Die Sendung IM GESPRÄCH MIT HÖRERN, in der jeden Samstag zwischen 9 und 11 Uhr ein oder zwei Fachleute über ein aktuelles oder nicht aktuelles Thema mit anrufenden oder emailenden Hörer*innen diskutieren, hat heute das Thema: Flüchtlingspolitik – Wo liegen unsere Grenzen bei der Integration?
Liebe alte und neue Leser*innen meines Blogs – Dear old and new Readers of my blog,
hoffentlich hattet Ihr 2015 auf SchspIN alle eine gute Zeit. I hope you all had a good time on SchspIN in 2015.
Wenn Euch meine Arbeit gefällt, freu ich mich, wenn Ihr das Blog abonniert und es oder einzelne Artikel weiterempfehlt. Und wenn Ihr ganz andere Meinungen vertretet oder Fragen habt oder oder sonstwelche Anmerkungen loswerden wollt: sehr gerne doch! Ich freu mich auf Eure Kommentare. If you like my work I’d appreciate it if you follow this job and recommend it or single articles to others. And if you disagree with my views or have questions or any other remarks, let’s have them! Looking forward to your comments.
Wir sehen uns im Neuen Jahr. Guten Rutsch und beste Grüße! We’ll meet again soon. Very best wishes for a great 2016!
Zweimal werden wir noch wach, heißa, dann ist Weihnachtstag!
(nach MORGEN, KINDER, WIRD’S WAS GEBEN, Weihnachtslied, 18. Jahrhundert)
Und ebenso zweimal können die TATORT-Fans dieses Jahr noch neue 90-Minüter dieser Reihe sehen: am 26. und 27. Dezember. Da die ARD auf ihrer Webseite aber bereits die Kurzinfos – Hauptcasts und einige wenige Teampositionen – zu den Filmen veröffentlicht hat, und die übrigen im Archiv stehen (Alle Fälle), kann ich bereits heute eine Auswertung der 40 erstaufgeführten TATORTE 2015 vornehmen, – und einen interessanten Vorschlag für 2016 machen.
Die TATORTE 2015 hinter der Kamera: Regie, Drehbuch, Kamera
Zur Datenlange: Die ARD Tatortwebseite scheint von verschiedenen Menschen gepflegt zu werden, jedenfalls ist die Darstellung der Filmcrews unterschiedlich: manchmal wird Regie an erster (von zwei, drei oder vier Positionen) genannt, manchmal an letzter. Meistens werden die Verantwortlichen für Regie, Drehbuch, Kamera und Musik genannt, manchmal nur für [Weiterlesen – Read On]
Heute geht es um die Besetzung der ARD MittwochsFilme der letzten vier Jahre, 2011 bis 2014, um die quantitative Verteilung der Frauen- und Männerrollen und die Alterskurve der Schauspieler*innen und um einen Vorschlag für besseres Monitoring.
Der Text enthält sechs Abbildungen und eine Tabelle.
Einführung
Datengrundlage Frauen- und Männerrollen 2011 bis 2014 Männerlastige Filme Frauenlastige Filme Altersverteilung Schauspieler*innen 2014 Auswertung und Diskussion Ausblick und die Frage des Pflichtmonitoring
Einführung
Nachdem ich bereits mehrfach die ARD-Tatorte und die ZDF-Fernsehfilme der Woche vor und hinter der Kamera analysiert hatte soll es heute um den FilmMittwoch im Ersten gehen. Auf dem 20.15 Uhr Sendeplatz werden Premieren und Wiederholungen gezeigt, ich werte die 116 erstausgestrahlten [Weiterlesen – Read On]
Die Deutsche Filmakademie verleiht seit 2000 jährlich einen Nachwuchspreis für Abschlussfilme von Studierenden an den Filmschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Deutschsprachige der Schulen drückt sich nicht unbedingt im Preisnamen – FIRST STEPS AWARDS – aus, aber das ist ein anderes Thema. Der Preis, der auf eine Initiative der Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann zürückgeht, „präsentiert der Branche das hohe kreative Potenzial des Nachwuchses und erleichtert den Absolvent/innen die „ersten Schritte“ in den Beruf.“ heißt es auf der Webseite der FIRST STEPS AWARDS (LINK), und meine heutige Auswertung der letzten 16 Jahre soll genau dies überprüfen, in den drei – von insgesamt sieben – Kategorien Abendfüllender Spielfilm, Mittellanger Spielfilm (bis 60 min.), und Kurzfilm / Animation, also den fiktionalen Formaten.
Die ersten drei Abbildungen zeigen die Verteilung der Nominierungen und Preise für die drei [Weiterlesen – Read On]
27. September 2015
von SchspIN Kommentare deaktiviert für Mord ohne Grenzen – Come and Join The Team
Heute geht es um MORD UDEN GRÆNSER / THE TEAM – eine Krimiserie, die als internationale Koproduktion in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien mit multinationalen Teams und Schauspieler/innen entstand: um die Arbeitsweise, die Besetzung und Teampositionen. Zuvor werden Synchronisierung von fremdsprachigen Produktionen für das deutsche Fernsehen und Tageszeitbeschränkungen in Mediatheken thematisiert. Und um den Inhalt geht es nur ganz am Rand.
Europäische Teamarbeit – und die leidige Synchronisierung
Vor einem halben Jahr hatte ich mir in der ZDF-Mediathek die acht Folgen der europäischen Fernsehproduktion THE TEAM in der mehrsprachigen Originalfassung angesehen. (Weiterlesen – Read On)
17. September 2015
von SchspIN Kommentare deaktiviert für Das Katholikenproblem lösen – For a Thousand Lives: Be Human
Vor mehr als zwanzig Jahren, im Oktober 1992, erschien in der monatszeitung für eine gewaltfreie, herrschaftslose gesellschaftgraswurzel revolution DAS KATHOLIKENPROBLEM LÖSEN.
Dieser Text weist aus norddeutscher Sicht auf die Gefahren katholischer Zuwanderung hin. Ich erhielt freundlicherweise vor vielen Jahren von dem Autor und der graswurzel revolution die Erlaubnis, diesen Text in einem literarischen Bühnenprogramm und auch sonst öffentlich zu verwenden.
Aus aktuellem Anlass hier eine alte Aufnahme: Das Katholikenproblem lösen(4:09 min).
In letzter Zeit habe ich öfter gehört, es würde an den Redakteurinnen liegen, dass so wenig Regisseurinnen im deutschen Fernsehen arbeiten. Belastbare Zahlen dazu habe ich noch nicht gefunden, allerdings, wenn die Redakteur*innen entscheiden, wer Regie führt, dann muss es angesichts der niedrigen Frauenanteile im Regiebereich generell zumindest auch an den Männern liegen. Aber das ist ein Thema für einen anderen Tag. Heute geht es um die Arbeit einer – rein weiblich besetzten – Radioredaktion, deren Sendungen in den letzten 2 ½ Jahre eine gewisse Frauenblindheit (s.u.) vermuten lassen.
Der Artikel [Weiterlesen – Read On]