Jana Dolan del blog 500 dias de cine con ella me hizo una entrevista que fue publicada hace unas semanas en castellano con el título “No quiero más películas en las que solo los hombres actúan y las mujeres acompañan, aman y están guapas.” léela aquí (clic).
Me han permitido publicar la entrevista en alemán e inglés en SchspIN, y eso hago hoy. Muchas gracias a Madrid!
Letzten Herbst wurde ich ich von Jana Dolan angeschrieben, die mich um ein Intervew für das spanische Blog 500 dias de cine con ella bat. Dieses Interview erschien dann vor ein paar Wochen unter dem Titel “No quiero más películas en las que solo los hombres actúan y las mujeres acompañan, aman y están guapas.”. Hier findet Ihr es: (klick!) Ich bekam freundlicherweise die Erlaubnis, das Interview auch auf Deutsch und Englisch in SchspIN zu veröffentlichen. Vielen Dank dafür nach Madrid! Und herzlichen Dank an Jana Dolan für die anregenden, teilweise nicht so einfach zu beantwortenden Fragen.
Yaa Asantewaa: Kriegerkönigin in einer überwiegend männlichen Welt
Heute ist Internationaler Frauentag, ein gutes Datum für einen Rückblick auf die diesjährige Berlinale-Veranstaltung des IFFF (Internationales Frauenfilmfestival Dortmund Köln) am 12. Februar „Get Networked Up„, das diesmal im BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) stattfand, – und den inspirierenden Beitrag der britischen Regisseurin und Drehbuchautorin Amma Asante. Vor einem Jahr habe ich über die 2014er IFFF-Berlinale Veranstaltung gebloggt und die Abschlussrede, eine Intervention, der bosnischen Regisseurin Jasmila Žbanić (GRBAVICA – ESMAS GEHEIMNIS – Goldener Bär Berlinale 2006) zum Geschlechterungleichgewicht in der Filmbranche abgedruckt (Berlinale 2014 und die Decke aus Celluloid).
Am 12. Feb war Jasmila Žbanić wieder dabei, sie stellte das Projekt „Women Make Great Films“ mit dazugehörigem Video vor. Die Abschlussrede hielt diesmal Amma Asante (A WAY OF LIFE – BAFTA Carl Foreman Award für den besten britischen Debütfilm 2004, BELLE). Mit freundlicher Erlaubnis von ihr und dem IFFF hier der leicht gekürzte Text [Weiterlesen – Read On]
Das Europäische Netzwerk von Frauen in Audiovisuellen Berufen EWA
„Bei einem Treffen von Filmschaffenden in Santiago de Compostela im Jahr 2010 waren sich alle Anwesenden einig, dass ein europaweites Netzwerk weiblicher Professioneller im audiovisuellen Bereich dringend erforderlich ist, um die berufliche Benachteiligung von Frauen und ihre reduzierte Darstellung in Filmen und anderen Medien zu bekämpfen.“
Dies beschreibt den Gründungsmoment von EWA, dem European Women’s Audiovisual Network mit Sitz in Straßburg, das seine Ziele u.a. durch Studien, Ausbildungsprogramme, Netzwerkveranstaltungen und Kontakte zu Verbänden, Institutionen, Fördereinrichtungen und Politiker/innen verfolgt.
An dieser Stelle sei [Weiterlesen – Read On]
Ein Acht-Gewerke-Check der erfolgreichsten deutschen Kinoproduktionen 2014 (Abbildungen am Ende des Textes)
Die deutschen Top 100 Kinofilme 2014
Während der Berlinale wurden wie jedes Jahr von der Filmförderungsanstalt FFA die Kinomarktdaten für das Jahr 2014 veröffentlichtlicht, also beispielsweise die Anzahl der Kinobesucher/innen (121,7 Mio.), Kinobesuche und –umsatz pro Person (1,51 bzw. 12,17 €), der durchschnittliche Eintrittspreis (8,05 €), die Zahl der Kinosäle / Leinwände (4.637), die Anzahl der Besucher/innen deutscher Filme (32,1 Mio) und noch mehr. Außerdem gibt es Filmhitlisten international (Platz 1: DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE, Platz 5 der erste deutsche Film: DER MEDICUS) und nur für deutsche Produktionen (Platz 1 logischerweise DER MEDICUS, auf Platz 2 VATERFREUDEN und auf Platz 3 FACK JU GÖHTE mit 1.712.275 verkaufte Karten 2014, und 7.334.548 verkaufte Karten seit Start, denn der Film war ja auf Platz 1 der deutschen und internationalen Liste 2013. Diese Filmhitlisten basieren – im Gegensatz zu den umstritten erhobenen und hochgerechneten TV-Einschaltquoten – auf echten, absoluten Zahlen, und zwar den verkauften Eintrittskarten, die von den 1.630 deutschen Kinos an die FFA gemeldet werden.
Heute geht es aber nur um die 100 meistbesuchten deutschen Kinofilme 2014. Die Tabelle zeigt ihre Verteilung nach Genres (Kategorien übernommen von der FAA-Webseite, von mir in Übergruppen zusammengefasst). [Weiterlesen – Read On]
2. Februar 2015
von SchspIN Kommentare deaktiviert für Wer erzählte die Tatorte 2011-14?
Es ist Montag. Diejenigen die an Einschaltquoten glauben sprechen über die Zahlen des Vorabends und da spielt wie immer der wöchentliche TATORT eine große Rolle. In letzter Zeit haben viele TATORTE versucht aus dem alten Rahmen auszubrechen, sie taten das beispielsweise durch Action und besonders viele Leichen. Das Muster der alten Geschlechterklischees bleibt meist weiter bestehen, wie drei Kommentare zur gestrigen Kölner Folge FREDDY TANZT (Regie Andreas Kleinert, Drehbuch Jürgen Werner), die ich noch nicht gesehen hab, zeigten:
English Version in Black – Deutsche Fassung in Blau.
Zwei Jahre SchspIN: Ein Rückblick – Two Years SchspIN: Best of
BLOGPARTY! Infos, Links,& Musick
Heute vor zwei Jahren ging SchspIN online (SchspIN ist am Start). Seit dem sind 62 Beiträge mit insg. x (keine Ahnung, hab sie nicht gezählt) Bildern und Grafiken erschienen. Two years ago today SchspIN was put online (And Action!). Since then 62 texts with a total of x images and figures no idea how many, didn’t count them) have been published. Kommt zur Party, es gibt Kuchen (und am Ende tolle Musik)! Come and celebrate, there’s cake for everybody (and lovely music at the end)!For readers old and new, here’s looking back on two years‘ blogging, in an incomplete and unsorted way. These are the groups. Für alte und neue Leser/innen hier ein Rückblick, ohne Anspruch auf System oder Vollständigkeit. Hier die Gruppen:
Gestern war der Geburtstag des großartigen Kurt Tucholsky, Journalist, Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Songtexter, Kritiker, Jude, Pazifist, Antimilitarist, der vor 125 Jahren, am 9.1.1890 in Berlin geboren wurde. In den letzten Tagen wurde er zumindest in Deutschland häufiger zitiert: „Was darf die Satire? Alles.“
Dies ist der Schlusssatz des Textes WAS DARF DIE SATIRE?, der erstmals am 27.1.1919 im Berliner Tageblatt erschien. Der gesamte Text ist lesenswert, und die Kurt Tucholsky Gesellschaft hat ihn dankenswerterweise hier online gestellt.
Übertreibt die Satire? Die Satire muß übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie [Weiterlesen – Read On]
31. Dezember 2014
von SchspIN Kommentare deaktiviert für Frohes Neues Jahr – 2015 – Happy New Year
Allen alten und neuen Leserinnen und Lesern meines Blogs wünsche ich ein super 2015. Ich freue mich auf Eure Kommentare und Pingbacks und lebhafte Diskussionen im nächsten Jahr! Bis dahin beste Grüße, SchspIN
English Version
Here’s wishing a wonderful 2015 to all readers old and new of this blog. Looking forward to your comments and pingbacks and lively discussions in the new year! Until then cheers and best wishes, SchspIN
„Natürlich kann eine weitere Frau in den Vorstand. Es muss aber eine Frau mit Eiern* sein.“
„Eine Frau im Vorstand macht nur Sinn, wenn Sie bekannt und ein richtiges Kaliber* ist.“
* EIER: umgangssprachlicher Ausdruck für die Hoden des Mannes, die als Sinnbild für Männlichkeit, Mut und Durchsetzungsvermögen stehen.
* KALIBER: Bezeichnung für den Durchmesser von Schusswaffen.
Nachdem ich im Teil 1 Wer vertritt hier wen? Die Filmverbände die absolute und relative Repräsentanz von Frauen und Männern in den Vorständen von 18 Filmverbänden untersucht habe und in Teil 2 den BVR und Genderpolitik, steht heute der BFFS Bundesverband Schauspiel im Fokus.
(DER BUNDESVERBAND) SCHAUSPIEL UND GENDER/-POLITIK
Beim BFFS ist im Vergleich zum BVR so ziemlich alles anders, was nur geht. Der Verband hat wesentlich mehr Mitglieder (über 2.500), unter denen Frauen und Männer grob 50:50 verteilt sind. Im Vorstand (beim BVR 4 Frauen, 5 Männer) sitzen 6 Männer und 1 Frau. Logischerweise gibt es aktuell da auch keinen wachsenden Frauenanteil, im Gegenteil, vor 2 oder 3 Jahren wurden die Sitze von 6 auf 7 erhöht, und der Neue war wieder ein Mann. Eine Gemeinsamkeit gibt es aber: auch der [Weiterlesen – Read On]
ZWEITER TEIL: (DER BUNDESVERBAND) REGIE UND GENDER/-POLITIK
Heute geht es u.a. um den Regieverband BVR und den von ihm initiierten Diversitätsbericht. Dies ist Teil 2 meiner Verbandsbetrachtungen, nachdem ich im ersten Teil (Wer vertritt hier wen? Teil 1 Die Filmverbände) die absolute und relative Repräsentanz von Frauen und Männern in den Vorständen von 18 Filmverbänden untersucht habe. Im abschließenden 3. Teil wird es um den Bundesverband Schauspiel BFFS gehen.
BVR – Der Bundesverband Regie
Der Bundesverband Regie (BVR), der 1975 gegründet wurde und seit 2011 offiziell – rein männlich – BVR Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure in Deutschland e.V. heißt, vertritt Film- und Fernsehregisseur/innen, auch als Drehbuchautor/innen und Produzent/innen, sowie Regieassistent/innen und Script/Continuities – allerdings keine Theaterregisseur/innen. Die teils sehr spannende Verbandsgeschichte ist übrigens online (Chronik des BVR) anschaulich zusammengefasst – vielleicht auch eine Anregung für manch andere Verbandswebseite?)
BVR-Vorstandswahlen finden alle zwei Jahre statt. Hier die Ergebnisse der letzten drei: Von der Mitgliederversammlung im Februar 2014 wurde außerdem mit überwältigender Mehrheit die Erstellung eines Regie-Diversitätsberichts beschlossen, der die Regievergabepraxis in den fiktionalen Primetime-Programmen – d.h. zwischen 18 und Uhr – von ARD und ZDF 2010 bis 2013 sowie die in diesen Jahren im Kino ausgewerteten Spiel- und Dokumentarfilme analysieren sollte. Und im November wurde dieser umfangreiche [Weiterlesen – Read On]