Der Deutsche Fernsehpreis 21 – Nominierungen, fiktionale Formate
Letzte Woche machte mich eine Kölner Kollegin auf die diesjährigen Nominierungen zum Deutschen Fernsehpreis aufmerksam, der am morgigen 16. September in Köln verliehen wird. Darauf habe ich die nominierten fiktionalen Produktionen und Fernsehschaffenden durch die hellblau–rosane Brille betrachtet und eine Analyse angefertigt.
Bei diesem Preis gibt es vier Kategorien für Filme und Serien: Bester Fernsehfilm, Bester Mehrteiler, Beste Dramaserie und Beste Comedyserie, für die je drei Produktionen nominiert wurden. Dazu kommen die Einzelleistungen Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt und Musik, hier wurde aus jeweils drei Produktionen nominiert. Für die Ausstattung-Nominierungen wurden Szenenbild, Kostümbild und bei zwei von drei Produktionen Maskenbild zusammenfasst. Dazu kommen die Auszeichnungen für Beste Schauspielerin und Bester Schauspieler mit jeweils fünf Nominierten, teilweise für zwei Produktionen.
6-Gewerke-Check aller Produktionen mit Nominierung/en
In allen fiktionalen Fernsehpreisen tauchen insgesamt 22 Produktionen auf, 7 Fernsehfilme und 15 serielle Formate. Mal wieder viele Krimis, aber interessanterweise kein TATORTE.
Die erste Abbildung zeigt den Frauen– und Männeranteil für die sechs Gewerke Regie, Drehbuch, Kamera, Ton, Schnitt und Musik (6-Gewerke-Check). Ja, für Ton gibt es keinen Fernsehpreis, ich frage mich warum (Stichwort Sound and Vision), aber da die Tonmeister:innen meistens in meinen 6-Gewerke-Checks vorkommen, sind sie auch hier berücksichtigt:
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